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Geschichte Nummer 5

Erschaffung einer neuen Welt

Die "Erschaffung einer neuen Welt", so lautete Anno dazumal unser Auftrag.
Die letzten Böen zogen vorüber, als wir an diesem Morgen im Hafen saßen. Der Sturm, wenn auch nur noch in abgeschwächter Form, blies die letzten Wolkenfetzen vom Himmel. Es würde wohl ein schöner Tag werden, war er doch längst nicht mehr so stark wie in den Tagen zuvor. Ihm hatten wir es allerdings zu verdanken, dass wir nun hier saßen und trauernd aufs Meer hinaus blickten, jenem Ort, der uns unsere gesamte Ladung und unser Schiff kostete, als ein berittener Bote mit dem Wappen des Königs, eine goldene Sonnenblume, geradewegs in unsere Richtung ritt. Einer meiner Männer brummte vor sich hin, welcher der reichen Aristokraten oder Kaufleuten nun schon wieder einen Batzen Taler vom König zugeschoben bekommt, oder welcher Patrizier mal wieder ein noch größeres Schiff für seine ach so treuen Dienste bekommen würde, während wir und die Anderen, deren Schiffe dem unseren auf den Grund des Meeres folgten, hier mittellos im Hafen saßen und überlegten, was, oder viel mehr ob wir heute Abend etwas zu essen hatten, als der Bote urplötzlich sein Pferd wendete, um genau vor uns anzuhalten. Der Reiter taxierte ihn kurz mit einem scharfen Blick, ging dann aber nicht weiter darauf ein, er meinte lediglich, dass ich mit ihm kommen solle, da er möglicherweise eine Lösung all meiner Probleme hätte. Allerdings könnte er mir keine Fragen beantworten, da er selber nicht genau wisse, worum es im Detail ginge, ich müsste ihm also stillschweigend folgen.
Eigentlich hatte ich damals keine große Lust auf irgendwelche Aktivitäten, geschweige denn ein Gespräch oder etwas in der Art mit einem womöglich auch noch hohen Minister, oder sonst irgend so einem Schnösel, der den ganzen lieben langen Tag sowieso nur auf seinem Landsitz verbrachte, um dann ab und zu in die Stadt zu kommen und sich bejubeln zu lassen. Nicht jetzt, da ich zuerst meine Ladung, für die wir solange gespart hatten und die uns endlich etwas Geld zum Leben ermöglichen sollte und auch noch mein Schiff an diesen elenden Sturm verloren hatte. Aber da ich auch die Verantwortung gegenüber meiner Mannschaft hatte, ging ich mit. Ich konnte ja eigentlich nur gewinnen und falls nur ein sättigendes Abendessen für uns drin war, so wäre das doch auch schon etwas.
Also schwang ich mich unter den ungläubigen Blicken meiner Mannschaft von dem Stapel Kisten auf dem ich saß und folgte dem Reiter leicht bergauf in Richtung Nordosten, dorthin, wo es vor lauter Kaufmannshäusern, vornehmen Geschäften, und fast schon kleinen Palästen nichts anderes mehr gab. Der Gegend also, in der ich bisher nur ein einziges Mal gewesen war, mich aber nicht mehr so ganz daran erinnern konnte. Es war schon zu lange her. Es musste irgendwann in meiner frühen Kindheit gewesen sein. Aber auch gut möglich, dass ich mir das nur einbildete, oder als Kind gewünscht hatte. Was sollte ich schon in dieser Gegend großartig getan haben?
Nachdem wir uns durch zahlreiche Straßen und Gassen gekämpft hatten, hielten wir schließlich vor einem großen Fachwerkhaus an. Das Haus war wirklich beeindruckend, der Steinsockel sah aus, als ob er jedem noch so starken Sturm trotzen würde, und man ihn, sollte man nicht freiwillig eingelassen werden, nicht mal im Traum einnehmen könnte. Links und rechts des Tores wuchsen Rosen und rankte sich Efeu empor. An jedem der vielen Fenster im ersten, zweiten und dritten Stock hingen wunderschön blühende Blumen. Und selbst unterm Dach, dort wo der Lastenaufzug hing, war noch Platz für Verzierungen. Als ich durch das Anklopfen des Reiters wieder aus meinen Gedanken gerissen wurde, konnte ich es immer noch nicht ganz glauben, dass ich in so einem Haus empfangen werden sollte. Aber nun gut, dachte ich, klopfte mir den Staub so gut es ging aus dem alten Mantel und trat, als das Tor geöffnet wurde ein. Noch bevor ich wirklich drin war, bekam ich einen weiten Mantel übergeworfen, der meine doch etwas sagen wir mal weniger vornehme Kleidung überdecken sollte.
Tja, und was soll ich sagen, die Eingangshalle stand der Fassade in nichts nach. Dadurch, dass sich die Halle über zwei Etagen erstreckte, viel genügend Licht durch die Fenster, welche ich vorhin noch von der Straße aus gesehen hatte. Gegenüber führte eine Treppe zu einem Rang, der sich im ersten Stock rings um die Halle zog. Auch hier hatte man den Eindruck, dass da jemand eine Vorliebe für Details jeder Art hatte. Das Geländer, ja sogar die Treppenstufen waren mit kleinen Schnitzereien und winzigen Figuren bestückt. Der Kronleuchter hätte mir in der Kajüte meines Schiffs, naja, wohl eher meines ehemaligen Schiffes, wohl die Decke eingerissen, so gewaltig sah er aus. Aber auch hier hatte ich nicht viel Zeit das Gebäude im Detail zu betrachten, der Bote drängte mich weiter zu gehen und ihm zu folgen. Also tat ich wie mir geheißen und folgt ihm die Treppe hinauf. Im ersten Stock angekommen sah ich zwei Soldaten, die mich argwöhnisch musterten. Da mein Begleiter aber unbeirrt weiter ging, blieb mir gar keine Wahl, als im den langen Gang entlang zu folgen. Je länger ich mich aber in diesem Gebäude befand, desto beklemmender wurde mir. Urplötzlich war von diesem großen, weitläufigen Gebäude mit seinen vielen Details und dem vielen Licht nichts mehr zu sehen. Der Gang war lang, dafür nicht allzu breit und auch nicht sonderlich beleuchtet. Wir mussten uns wohl von der Straße wegbewegen.
Nachdem es nun auch nicht mehr viel zu bestaunen gab, drehten sich meine Gedanken immer mehr um den eigentlichen Grund, weshalb ich hier war. Konnte es an der verloren gegangenen Ladung liegen? Eigentlich nicht, gegen das Unwetter hatten wir keine Chance, mein Schiff war eine kleine Nussschale, wie hätte ich, beziehungsweise meine Mannschaft da etwas ausrichten können?  Das musste wohl jeder einsehen, sogar größere Schiffe als meines sind gesunken. Und da ich auch sonst schon sehr lange nicht mehr in dieser Stadt, geschweige denn in dieser Gegend war, dürfte mich hier eigentlich auch keiner kennen. Schon gar keiner, dem so ein Haus gehören würde. Wir stiegen nochmals zwei Stockwerke hinauf, auch hier befanden sich jeweils zwei Soldaten mit edler Rüstung, die mich mit einem undefinierten Blick musterten. Junge junge, mit denen würde ich es mir nur ungern verschätzen wollen.
Was mich aber im Moment noch mehr beschäftigte als die Soldaten war unsere Etage. Wenn ich richtig mitgezählt hatte, dann befanden wir uns nun im dritten Stock. Und wenn ich mich richtig an die Straße erinnere, dann gab es darüber nicht mehr viel. Was sollte ich also in einer solchen Gegend im Dachstuhl eines solchen Hauses? Meinen Begleiter schien mein nachdenkliches Gesicht nicht sonderlich zu stören, eher im Gegenteil, mir war, als ob er ein leichtes Lächeln auf den Lippen hatte, jedesmal wenn er sich vergewisserte, dass ich noch da war. Aber er wusste ja vermutlich auch, was mir bevor stand, ich hingegen stieg nun schon wieder blindlings folgend eine Treppe hinter ihm hinauf, in Gedanken schon bereit ihn oben endlich zu befragen, was ich hier soll und wie lange das noch so weitergehen würde, als plötzlich vor uns eine Tür aufging und… ich wusste nicht was ich sagen oder tun sollte, ich hatte ja mit vielem gerechnet, aber sicher nicht mit dem König!

Noch bevor ich wusste wie mir geschah wurde mir eine Kleinigkeit zu essen und trinken angeboten und ich herzlichst begrüßt. Anschließend wurde ich an den großen, in der Mitte des Raumes stehenden Tisch geführt.
Ungläubig blickte ich mich um, der Raum war riesig. Natürlich nicht so enorm groß wie die Eingangshalle, aber für einen Raum unterm Dach war er, zumindest nach meinem Verständnis, einfach unglaublich. Plötzlich waren sie wieder da, die Verzierungen, die Teppiche, die kleinen Figürchen und all das andere Zeug. Und an einer Seite, die ich erst jetzt, da ich in der Mitte stand sah, hing ein Vorhang, hinter dem vermutlich ein Fenster eingezogen war, durch das man wohl beinahe mit einem Wagen hätte durchfahren können. Da fiel mir auf, ich hatte doch von der Straße aus gar keinen vierten Stock gesehen, über den Fenstern der dritten Etage befand sich doch lediglich der Lastenaufzug für den Speicher. Wo war ich hier? Und vor allem, warum war ich hier?
Plötzlich hörte ich das Lachen, welches zwar nicht sonderlich laut war, aber doch reichte, um den Raum zu füllen. Ich riss meinen Blick von den Verzierungen los und schaute mich um. Dabei war es mir nun fast peinlich, ich war im Prinzip umringt von hohen Ministern, Beratern des Königs und stand ihm selbst direkt gegenüber und ich hatte nichts Besseres zu tun, als mich mit meiner rechten Hand beiläufig vollzustopfen und den Raum zu bewundern. Schnell machte ich die Hand frei und versuchte, sie, so gut es eben ging, an meiner Hose abzuwischen. Was sollte das hier? Warum bin ich, ein armer, schiffsloser Kapitän, wie es sie seit gestern genügend im Hafen gab hier? Hier, in einem Raum mit dem König?
Noch bevor ich weiter darüber nachdenken konnte sprach er mich an. "Guten Tag Kapitän. Schön sie wieder zu sehen." Seinem plötzlichen Lachen zufolge war mein Blick wohl alles andere als verstehend. "Ich denke sie werden sich nicht daran erinnern, sie dürften damals gerade erst den Windeln entwachsen sein."
Nachdem er seinen Beratern und Gefolgsleuten ein Zeichen gab, sprach er weiter. "Nun aber zum eigentlichen Anliegen des Tages. Sie werden sich sicherlich fragen, warum sie wohl hier sind." Ich wusste nicht was ich sagen sollte, "zum eigentlichen Anliegen des Tages"? Was sollte das denn bedeuten? Und warum des Tages? Wie lange sollte das hier dauern? Doch er sprach unbeirrt fort. "Sie werden das wohl nicht wissen, aber ihr Vater war einer meiner besten Männer. Solch einen fleißigen Geschäftsmann habe ich noch selten gesehen. Und das ist auch der Punkt, warum sie hier sind. Nachdem in den letzten Monaten Gerüchte über eine angeblich noch unentdeckte Welt durch die Ländereien geisterten, haben die  angrenzenden Reiche begonnen eine Flotte zusammen zu stellen. Natürlich hat es mal wieder keiner geschafft sich zusammen zu tun, jeder muss seine eigene, noch größere Flotte in Auftrag geben. Da es Ihnen sicherlich bekannt ist, dass unser Königreich nicht gerade reich an Mitteln, egal welcher Art ist, kann ich bei diesem Wettrüsten nicht mitmachen, zumal ich dies sowieso als unsinnig ansehe, solche Gelder auszugeben, nur um der Erste zu sein, der sich irgendwo im Sand verewigen darf.
Allerdings will ich die Chance auf eventuelle neue Ländereien und vielleicht den ein oder anderen gewinnbringenden Außenstützpunkt auch nicht einfach so verstreichen lassen. Und nachdem mir Ihr Vater vor Jahren immer wieder erzählt hat, wie hilfreich sie ihm waren, und wie oft sie selbst als kleiner Junge das ein oder andere Geschäft für ihn erledigt hatten, sind sie hier. Sozusagen auf Empfehlung. Sie sind Kapitän, jung, entdeckungshungrig, zumindest hoffe ich das, und wurden mir schon vor Jahren empfohlen." So langsam dämmerte es mir. Der braucht einen, der für ihn ziellos übers Meer schippert, und ihm dann die eventuell gefundenen Reichtümer abladen würde. Die Bezahlung ist vermutlich lausig, genauso wie das Schiff, er hat ja gesagt, dass keine großen finanziellen Mittel vorhanden sind, meine Mannschaft werde ich wohl auch zurücklassen müssen und wer weiß, ob ich jemals wieder Land sehen werde. Wir hatten es ja in den letzten Tagen erlebt, wie schnell man alles verlieren kann. Als er meinen skeptischen Blick sah, gab er einem der neben ihm stehenden ein Zeichen und dieser enthüllte darauf hin eine riesige Karte auf dem Tisch. "Hier", sagte er und zeigte mit dem Finger auf einen Punkt der Karte "befinden wir uns gerade. Dies ist die Hauptstadt meines Reichs." Nun ja, das musste ich ihm lassen, die Karte war wirklich exakt und detailiert gezeichnet geworden. "Ich will, dass sie diesen Bereich erkunden", und er strich mit seiner Hand über die komplette linke Seite der Karte. Der ist gut dachte ich. Weiß der überhaupt, wie viel das ist? Dieser Bereich? Und wie lange wir dafür auf See sein werden?
Nachdem er und seine Berater mir das ganze noch ein Weilchen schmackhaft machen wollten, und sich mir das jetzt schon zu lange hinzog, fragte ich geradewegs heraus, was dabei für mich rausspringen würde, und wie er sich das mit dem Segeln vorstellte. Ohne Schiff ist das nämlich ein kleines Problem.
So plötzlich unterbrochen sah er mich kurz scharf an, lächelte dann aber und deutete einem am Fenster Stehenden, dass er den Vorhang und die Fenster öffnen solle. Was ich dann sah verschlug mir abermals fast den Atem. Mein Blick schweifte über die komplette Stadt mit ihren verschiedensten Vierteln, den Hafen, die vielen Masten der Schiffe und jetzt, nachdem er mir in eine bestimmte Richtung deutete auf eine kleine Werft, ganz am Ende des Hafens. "Dort liegt Ihr Schiff, es ist alles vorbereitet. Ich hoffe Ihre Mannschaft ist nach dem Sturm noch gewollt, wieder raus zu fahren, eine eigene kann ich Ihnen leider nicht zur Verfügung stellen. Außerdem werden sie wohl noch ein paar zusätzliche Männer anheuern müssen, das Schiff, das auf sie wartet ist ein kleines Bisschen größer als Ihr Letztes."
Das saß, hatte er gerade gesagt "Ihr Schiff"? Mein Schiff? Ich konnte es kaum glauben, ich hatte wieder ein Schiff. Und was für eins, sein Mast war von hier aus schon deutlich zu erkennen. Immer noch ungläubig drehte ich mich wieder zu ihm um und sah sein süffisantes Lächeln, das genau wusste, dass er mich hatte. "Glauben Sie ernsthaft, dass ich mich hinten anstelle, wenn es um die Entdeckung neuer Gebiete geht? Auch mit wenig finanziellen Mitteln und Rohstoffen kann man der Erste sein, wenn man nur will."
In den nächsten Stunden besprachen wir die Details, wie die Richtung, in die wir ablegen sollten. Es wurde mir versichert, dass das Schiff sofort lossegeln könne und ich nur noch das Kommando übernehmen müsste.
Nachdem ich meinen Blick nochmals über die Stadt und den Hafen schweifen ließ, hatte ich es plötzlich sehr eilig. Ich musste wieder in den Hafen, ich musste zu meiner Mannschaft und vor allem wollte ich dieses Schiff endlich aus der Nähe betrachten.

Meine Mannschaft konnte es kaum glauben, ich sollte beim König gewesen sein? Und ein Schiff bekommen haben? Geschenkt? Ich hatte wohl einen Schlag abbekommen, war die einzige Meinung, die vorherrschte, als sie mir murrend und grantelnd folgten.
Als wir aber schließlich an dieser Werft, auf einem Schild stand in großen Buchstaben "MAX DESIGN", ankamen und abermals das königliche Zeichen an einigen dort wartenden Reitern und Soldaten sahen, glaubten sie mir allmählich. Noch bevor wir die Werft erreichten, kam uns einer der Wartenden entgegen. Schön sie hier begrüßen zu dürfen Kapitän, dort liegt ihr Schiff, die "ANNO 1602".
Und was für ein Schiff, wie ich es schon aus der Ferne vermutet hatte. Ein riesiger Mast reckte sich vom Deck empor, die Brüstung hatte unzählige kleine Verzierungen, genauso wie der Mast, wenn man ihn näher betrachtete. Als wir an Bord gingen, fanden wir noch mehr davon. Jedes Detail passte genau dort hin, wo es war, der König hatte sich wirklich nicht lumpen lassen. Selbst der Kompass war bemalt, vom Steuerrad ganz zu schweigen. Es war einfach unglaublich, wie viele Details die Werftarbeiter hier unter gebracht hatten. Und wir hatten noch nicht einmal unter Deck geschaut. Allerdings blieb uns nicht viel Zeit, es war ausgemacht, dass wir noch heute ablegen und in Richtung Westen segeln würden, das Schiff bestaunen konnten wir auch noch auf See. Nachdem wir also die Vorräte unter Deck geschafft hatten und sich auch all die Freiwilligen, die bereit waren solch ein Wagnis einzugehen, an Bord eingefunden hatten, waren wir soweit.
Und so kam es dann, dass wir unter schönstem Sonnenschein hinaus aufs Meer fuhren, nicht wissend, wann und ob wir das besagte Land finden würden.

Nach Tagen und Wochen auf See, ich glaube eine solange Zeit war von uns noch keiner ohne Landgang gewesen, tauchte weit vor uns am Horizont plötzlich eine Gebirgskette auf. Die Neuigkeit verbreitete sich natürlich wie ein Lauffeuer und schon bald stand die komplette Mannschaft auf Deck und freute sich wie kleine Kinder. Wer hätte gedacht, dass wir es tatsächlich finden würden?
Nachdem wir noch mindestens einen halben Tag gebraucht hatten, um endlich die Küste zu erreichen, setzten wir schlussendlich den Anker und ruderten die letzten Meter bis zum Strand.
Während ein paar meiner Männer aufgebrochen waren um die Umgebung zu erkunden, machte sich der Rest daran, das Schiff zu entladen. Einige der Männer, die freiwillig mitgefahren waren begannen noch am gleichen Tag damit, die ersten Unterkünfte und Hütten zu errichten.
Und als sich die Kunde unserer Kolonie in der alten Heimat verbreitete, der König war längst darüber im Klaren, welch großartiges Stück Erde wir gefunden hatten, kamen immer mehr Menschen, in der Hoffnung, dass es ihnen hier besser ergehen würde, als bisher. Mit der Zeit wurde dann aus unserer ersten kleinen Ansammlung von Häusern eine recht ansehnliche Stadt. Immer mehr Betriebe wurden gegründet und immer neue Handelswege wurden eingerichtet und je mehr die Wirtschaft florierte, desto mehr kamen auch die Kaufleute und wohlhabenden Händler, wodurch unsere Stadt immer schneller noch größer wurde.
Als ich eines Abends, wie schon so oft zuvor, durch die Straßen ging, freute ich mich immer wieder, wie schnell wir es geschafft hatten, aus dem Nichts etwas so Großes zu erschaffen. Man konnte wahrhaftig von einer neuen Welt sprechen.
Allerdings hatte ich seit einigen Tagen ein Gefühl in mir, dass ich nur schlecht beschreiben konnte. Vielleicht war es Unruhe, vielleicht auch die Vorahnung auf etwas Neues. Ich fragte mich schon lange, was wohl noch alles hinter dem Horizont liegen würde, das noch kein Mensch zuvor entdeckt hatte. Und als schon wenige Tage später ein Schreiben des Königs eintraf, welch Zufall, wie ich mich immer wieder wunderte, konnte ich es mal wieder kaum glauben. Er hatte einen neuen Auftrag für mich, weshalb ich schnellstmöglich die Segel Richtung Heimat setzen sollte

Ich wurde schon erwartet, als ich endlich im Hafen fest machte. Es war abermals ein Bote, der mich anwies, ihm zur mir schon bekannten Werft zu folgen. Als wir dort eintrafen, erwartete mich schon mein Auftrag. Und noch viel schöner, ein neues Schiff, auf welchem am Bug groß und für alle sichtbar "ANNO 1503" stand.
Während mir eine der Personen für meine Verdienste dankte und mir erklären wollte, wohin die nächste Reise gehen würde und wir noch mehr Wagemutige mitnehmen könnten, war ich einfach nur beeindruckt. Beeindruckt von diesem Schiff, das das Vorhergehende im wahrsten Sinne in den Schatten stellte, so groß waren seine Ausmaße. Und auch hier war bei den Verzierungen wieder aus dem Vollen geschöpft worden. Die Schiffswände, die Gallionsfigur, die so groß und lebendig aussah, dass man zweimal hinschauen musste, um zu erkennen, dass sie aus Holz gefertigt worden war. Außerdem die Segel, welche dieses Mal den Anschein hatten, als ob sie nicht nur bemalt, sondern auch noch bestickt worden waren. Und der Tiefgang dieses Schiffes musste ebenfalls beeindruckend sein. Das Vorige hatte schon eine Tiefe, die hier im Hafen seinesgleichen gesucht hatte, aber das hier war einfach gigantisch.
Allerdings gab es noch vor unserer Abreise die ersten Probleme. Die komplette linke Seitenwand war nicht richtig dicht und es sickerte Wasser ein. Das war zwar nicht gerade das, was wir uns erhofft hatten, tat dem Schiff an sich aber keinen Abbruch, sah es doch schon im Hafen liegend einfach atemberaubend aus. Und nachdem der Schaden nach wenigen Tagen behoben werden konnte, stachen wir in See. Dieses Mal sollte es in etwas nördlichere Gefilde gehen. Leider war uns dabei nicht das gleiche Glück beschert wie zuletzt, eher das Gegenteil war der Fall. Es stürmte und die Wellen türmten sich vor uns auf, der Regen peitschte uns entgegen und die Gedanken an mein erstes Schiff kamen hoch. Schon nach wenigen Tagen verloren wir unser Beiboot und unsere Brieftauben, wodurch wir im Prinzip keine Kontaktmöglichkeiten mehr zu anderen aufnehmen konnten. Somit waren wir auf unser einzelnes, großes Schiff angewiesen und hätten im Notfall vermutlich keine Chance auf Hilfe gehabt.
Unser Schiff schien das alles wenig zu interessieren. Es pflügte mit einer solch stoischen Gelassenheit durch die Wellen, als könne ihm niemand etwas anhaben. Aus heutiger Sicht würde ich sagen, konnten wir froh sein, dass das Schiff solch einen Tiefgang hatte, der sowohl uns, als auch das Schiff am Leben erhalten hat.
Nachdem wir wiederum für Wochen auf dem Schiff waren, tat sich abermals ein neuer Landstrich vor uns auf und wir gingen vor Anker. Und nachdem wir bei unserer letzten Fahrt so erfolgreich gewesen waren, hatten wir vor, hier so ähnlich vorzugehen. Ein Teil der Mannschaft ging als Erkundungstrupp ins Landesinnere, um einen groben Plan der Umgebung anzufertigen und um sich nach eventuell vorhandenen Bodenschätzen umzusehen, während der Rest damit begann, die ersten Hütten zu errichten und eine gewisse Grundversorgung auf die Beine zu stellen.
Nachdem diese grundlegenden Dinge erledigt waren und wir alsbald mit dem Ausbau unserer Niederlassung begannen, kamen auch schon die ersten Neuankömmlinge. Nur dass es dieses Mal deutlich mehr waren, als zuvor. Es hatte sich wohl rumgesprochen, dass man diesseits des Meeres etwas aus sich machen konnte. Und so wuchs auch diese Siedlung recht schnell zu einer großen Stadt heran. Immer mehr Menschen wollten sich hier niederlassen und vor allem die reichen Kaufleute und Aristokraten errichteten sich, nachdem das Land hier schier unbegrenzt zu sein schien, riesige Anwesen und kleine Paläste, dass man es kaum glauben konnte.
Allerdings kam auch hier irgendwann wieder die Zeit, wo ich unruhiger wurde, ich wollte wieder hinaus aufs Meer und neue Ländereien erschließen. Es war gerade die Herausforderung zu Beginn, bei der es darauf ankam den richtigen Startpunkt für eine lebendige Stadt zu legen, die mich so faszinierte und bei der ich mich voll und ganz einbringen konnte.
Also schrieb ich dem König in einem langen und ausführlichen Brief, dass es wieder einmal Zeit für ein neues Schiff werden würde, eines, das uns auch durch die entlegensten Gewässer sicher bringen würde. Sicher hätten wir solch ein Schiff auch hier vor Ort bauen können, aber die Qualität, die die königliche Werft bis jetzt fertigte und die technische Raffinesse waren einfach zu gut, als dass wir darauf verzichten wollten.

Eines Tages war es dann soweit, voller Vorfreude auf das uns versprochene Schiff liefen wir in den uns wohlbekannten Hafen ein und sahen schon von weitem den kleinen Trupp aus Reitern und Soldaten, wie sie im Schatten der Lagerhäuser warteten.
Kaum an Land, machten wir uns auch schon auf zur Werft, wo wir gemeinsam mit dem neuen Auftrag unser Schiff erhalten sollten. Allerdings war die Richtung in die wir uns aufmachten eine andere, als bisher. Nachdem ich dem Anführer des Trupps einen fragenden Blick zu warf, erklärte er mir, dass der König eine neue Werft mit unserem Schiff beauftragt hatte. Die Alte war in die Jahre gekommen und musste aufgrund von baufälligen und einsturzgefährdeten Gebäuden und zu wenig Platz für geplante, zukünftige Projekte aufgegeben werden.
Innerlich war ich damit zwar nicht einverstanden, immerhin waren die letzten beiden Schiffe einfach großartig, aber andererseits konnte es mir eigentlich egal sein, solange ein hervorragendes Schiff dabei heraus kam. Und als wir nach ein paar letzten Metern schließlich an der Werft ankamen, so war der Unterschied, für jemanden wie mich, der nur alle paar Jahre mal vorbeischaute, so gut wie nicht erkennbar. Mit Ausnahme vielleicht der Größe der Werft und dem neuen Schild, auf dem jetzt "RELATED DESIGNS" stand.
Nach einer kurzen Inspektion des neuen Schiffes, der "ANNO 1701", stellten wir dieses Mal keine Mängel fest. Jedes Teil passte ins Andere, der König hatte wohl nicht noch einmal vor, ein löchriges Schiff auf See zu schicken. Außerdem hatte die Werft eine hervorragende Arbeit gemacht. Auf den Tag genau wurde das Schiff fertig, wodurch wir nicht wie beim letzten Mal wertvolle Wochen auf unsere Kontrahenten verloren.
Zum Schiff selber werde ich wohl nicht viel zu sagen brauchen, der König hatte auch diesmal wieder seine Vorliebe für Details nicht verbergen können, unter Deck sah es aus, als wäre man in einem kleinen Palast. Samtpolster, Statuen, Kerzenhalter, alles war in Hülle und Fülle und reich verziert vorhanden, wenn er auch diesmal etwas mehr auf die Stabilität des Schiffes geachtet hatte. So zogen sich die Planken großflächig über das komplette Deck, wodurch das Schiff stärker aussah als jemals zuvor. So als könnte es jedem noch so starken Sturm trotzen. Und als wir die Segel setzten, hatte man den Eindruck, die Wolken selbst würden das Schiff ziehen, so gewaltig blähte sich der weiß-graue Stoff über das komplette Schiff.
Nach ein paar Tagen Aufenthalt und nachdem wir die Freiwilligen, die mit durften, ausgewählt hatten, ging es wieder los. Diesmal, so war die Vorgabe, sollten wir mehr in Richtung Süden segeln, da dort von neuen, noch unbekannten Schätzen und Vorkommen die Rede war.
Die Fahrt dauerte nicht annähernd solange, wie wir es vermutet hatten. Und nachdem wir die ersten Landstriche erkundet hatten, fragten wir uns selbst, warum hier noch keiner zuvor gewesen sein sollte. Das Land war fast schöner als alles, was wir bisher gesehen hatten und obwohl es den Anschein hatte, als wären die Landstriche hier nicht ganz so enorm, wie bei unserer vorigen Fahrt, waren die Berge reich an Bodenschätzen. Unsere Stadt wuchs allmählich an und dank einiger schlauer Köpfe, die einige hilfreiche Erfindungen machten, konnten wir schließlich, auch dank der vielseitigen Flora und Fauna, Produkte herstellen und handeln, die es nirgends sonst zu kaufen gab. So entwickelte sich speziell der Parfüme- und Elfenbeinhandel als äußerst lukrativ für unsere Kolonie.

Aber schon in Bälde sollte ich erfahren, dass es nicht überall so rosig aussah, wie bei uns.
Wie ihr euch sicherlich denken könnt, war auch hier irgendwann der Zeitpunkt gekommen. Ich hatte einfach zu viel Gefallen daran gefunden, eine Siedlung von Grund auf zu planen und noch viel mehr an der Herausforderung, das unbekannte, weite Meer zu bereisen und neue Entdeckungen zu machen.
Also schrieb ich abermals dem König, ob er sich vorstellen könnte, mir nochmals ein Schiff bauen zu lassen. Diesmal kam allerdings nicht die erhoffte Antwort zurück. Genau genommen kam lange Zeit gar keine Antwort und ich hatte schon Angst, den König mit meiner abermaligen Forderung verärgert zu haben, als uns doch noch eine kurze Botschaft erreichte. Das was uns da erreichte, mussten wir aber erst einmal verdauen, allem Anschein nach hatte der König massive Probleme und musste abdanken und sein Reich an eine uns nur entfernt bekannte Königin abtreten, weshalb wir wohl so schnell nicht mit einem neuen Schiff planen durften.
Dies war natürlich alles andere als erfreulich, schließlich warteten unsere Kontrahenten nicht auf uns, wenn es darum ging neue Gebiete zu erschließen. Und so beschlossen wir, wieder einmal in die alten Ländereien zu fahren, um der Königin unser Anliegen persönlich vorzutragen. Was wir bis jetzt gehört hatten, sollte sie Möglichkeiten bieten, von denen wir bisher nur träumen konnten, auch wenn wir uns nicht so recht vorstellen konnten, dass außer unserem König jemand in der Lage wäre, solch famose Schiffe konstruieren zu lassen.
Als wir in den Hafen einliefen, waren wir vom Anblick, der sich uns dort bot, erschrocken. Unseren Liegeplatz konnten wir nur schwer wiederfinden, und auch der Hafenmeister war nirgends aufzutreiben. Stattdessen wurden wir an ein paar uns unbekannte, wortarme Gestalten weiter geleitet, die nun anscheinend die Verwaltung übernommen hatten und die uns über so gut wie nichts Auskunft geben konnten. Und das, obwohl wir uns von unserer allerbesten Seite zeigten, wie wir uns später einig waren.
Allerdings war da wohl nichts zu machen, und so wollten wir den Rest des Tages damit nutzen, uns etwas umzuschauen, ob es irgendwo noch ein paar bekannte Gesichter gab, die uns weiterhelfen konnten. Und was soll ich sagen, wir fanden zwar kein Gesicht, aber dafür unser erstes Schiff, welches uns der König geschenkt hatte. Was waren wir überrascht, als wir sahen, dass es dieses Schiff immer noch gab und es voll seetüchtig war. War es tatsächlich schon zehn Jahre her, als wir damals mit ein paar Wagemutigen und im Auftrag des Königs in die unbekannte Weite hinausfuhren? Natürlich glänzte es nicht mehr so wie damals, aber allein schon seine Anwesenheit verschaffte dem ganzen Hafen ein vertrautes Gefühl. Und als wir sahen, wie viele freiwillige Helfer daran arbeiteten es in einem ordentlichen Zustand zu erhalten, entfiel uns für kurze Zeit der Gedanke an ein neues Schiff.
Dies war, mehr oder weniger, aber auch das einzig Erfreuliche, an das ich mich erinnern kann. Und da aus einem neuen Schiff so schnell wohl nichts mehr werden würde, wollten wir es mit unserem jetzigen Schiff noch einmal versuchen.
Die Richtung, die wir uns vornahmen war wieder die, die wir schon bei unserer ersten Reise gewählt hatten, nur, dass wir dieses Mal noch weiter wollten. In unserer ersten Kolonie machten wir dann auch einen kurzen Zwischenhalt, um neue Vorräte zu laden und waren überrascht, welchen Charme diese Stadt auch heute noch hatte, auch wenn das ein oder andere Gebäude mittlerweile natürlich etwas baufällig geworden war, so waren uns die Gassen und Plätze immer noch vertraut.
Nachdem wir aber auch dieses Gebiet hinter uns gelassen hatten, wurde die See wieder rauer und wir fragten uns, ob wir hier mit unserem aktuellen Schiff wirklich weiterkommen würden.
Leider waren wir wohl zu optimistisch, oder vielleicht auch zu dickköpfig, und wir verloren schon im ersten größeren Sturm sowohl unseren Kompass, als auch unsere Fahne. Vor allem um die Fahne tat es uns leid, da sie ein Geschenk des alten Königs war. All unsere Abenteuer hatte er darauf sticken lassen, dazu noch das jeweilige Schiff und die Besatzung. So gut wie orientierungslos und auch mit deutlich weniger Abenteuerlust, fuhren wir einige Zeit lang übers Meer, ohne genau zu wissen, wo wir eigentlich waren, und wohin uns der Wind treiben würde, als wir eines Morgens plötzlich wieder Land vor uns sahen. Und welches Land, als wir näher kamen waren ganz klar die Berge unserer Heimat zu erkennen. Wir hatten es doch tatsächlich geschafft an all unseren entdeckten Gebieten vorbeizukommen, ohne auch nur eines davon zu erspähen.
Nach dieser glücklichen Fügung wollten wir nochmals versuchen zur Königin zu gelangen, um ihr zu verdeutlichen, welch große Möglichkeiten sich dort draußen boten und welch große Ländereien sie aufgrund unserer Entdeckungen für den alten König geerbt hatte.
Nun ja, was soll ich sagen, auch bei diesem Besuch war leider nichts zu machen, irgendwie hatten wir allmählich das Gefühl, als ob die Königin die Möglichkeiten der Seefahrt nicht so recht erkannte. Im Hinterland dagegen, so erfuhren wir, war sie anscheinend dabei ihre Ländereien auf dem Landweg zu vergrößern.
Allerdings wurden wir beim diesmaligen Besuch erkannt und bekamen für unsere Verdienste eine neue, prächtige Fahne. Immerhin musste man zugestehen, dass sich die Königin einigermaßen über uns informiert und es sich etwas hatte kosten lassen und sogar einen Kompass hatten wir wieder, wenn auch vorerst nur auf der Fahne. Diese war genau auf unser Schiff zu geschnitten, und als wir sie hissten, war sie schon fast wieder da, die Abenteuerlust auf neue, unentdeckte Gebiete. Nur wollten wir dies nicht noch einmal mit unserem Schiff wagen, die letzte Fahrt erinnerte einen nur zu gut an mein erstes Schiff und wie es damals vor der Küste im Sturm gesunken war.
Aber auch nach Tagen der überredungskunst  konnte uns niemand Auskunft geben, geschweige denn wurden wir von der Königin empfangen. Ich fragte mich jedesmal aufs Neue, wie es der König nur soweit hatte kommen lassen können.

Die Wirtschaft in unseren Ländereien läuft hervorragend und auch sonst gibt es nicht wirklich viel, was man hätte tun können zu dieser Jahreszeit. Und so sitzen wir schon seit Tagen hier im Hafen herum und wissen nicht wohin, als uns plötzlich heute Morgen ein Gerücht zu Ohren kam, wonach in der königlichen Werft ein Schiff in Auftrag war. Ein Schiff, wie es die Königin noch nie zu vor geplant hätte. Unsere Nachforschungen den ganzen Tag über blieben leider erfolglos, es schien keiner etwas darüber zu wissen, und doch war vielen das Gerücht bekannt. Auch von der Werft selbst erfuhren wir nichts, konnte man aufgrund der königlichen Garde doch noch nicht einmal bis zu ihr vordringen, keinem wurde der Durchlas gewährt.
Voller Hoffnung stehe ich somit an diesem warmen Abend vorne auf der
Kaimauer und blicke auf das spiegelglatte Meer hinaus, vereinzelte Möwen
kreisen über den eintreffenden Fischerbooten, der glutrote
Sonnenuntergang spiegelt sich im Wasser und die Gruppe von Delphinen,
die man in der Ferne sieht, wartet wohl auch nur darauf, wieder ein
Schiff auf weite Fahrt begleiten zu können. Sollte es also tatsächlich
noch einmal ein solches Abenteuer geben? Würden wir noch einmal die
Chance erhalten neue Ländereien zu entdecken?
Und so frage vermutlich nicht nur ich mich heute Abend, ob es noch einmal
heißen würde, die "Erschaffung einer neuen Welt", so lautet Ihr Auftrag.

Autor: Flo

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