| Die Patrizier verlangen nach Bier! Um dem Wunsch nach frischem Gerstensaft nachzukommen, werden in der Abgeschiedenheit der Klostergärten feine Kräuter gezüchtet. Mit diesen und dem Weizen der Felder wird dann köstliches kühles Bier gebraut. Jahrhundertelang hatten die in den Gotteshäusern lebenden Mönche die Rezeptur ihrer Biere immer wieder verfeinert und in selbstlosem Eigenversuch getestet, doch inzwischen gibt es auch zahlreiche Brauereien jenseits der Klostermauern. Ein Wort zur Vorsicht sei jedoch erlaubt: Das einem übermäßigen Biergenuss geschuldete Bäuchlein ist wenig ansehlich und lässt sich unter dem Patrizier-Gewande weitaus schlechter kaschieren als unter einer Mönchskutte. |
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